Buch „Pan-Agnostik“ Personenregister
Personenregister: Peter Töpfer: Pan-Agnostik. Erscheinungsformen der Metaphysik und deren Wertlosigkeit für die Existenz. Für ein thëistisch-agnostisches Bündnis im Kampf gegen Great Reset und Transhumanismus
Personenregister: Peter Töpfer: Pan-Agnostik. Erscheinungsformen der Metaphysik und deren Wertlosigkeit für die Existenz. Für ein thëistisch-agnostisches Bündnis im Kampf gegen Great Reset und Transhumanismus
Inhaltsverzeichnis: Peter Töpfer: Pan-Agnostik. Erscheinungsformen der Metaphysik und deren Wertlosigkeit für die Existenz. Für ein thëistisch-agnostisches Bündnis im Kampf gegen Great Reset und Transhumanismus
Der moderne Mensch ist tatsächlich vernichtet. Aber wenn Alexander Dugin von der „nihilistischen Natur des Individuums“ spricht, liegt meines Erachtens eine unzulässige Ontologisierung vor.
Die Phänomenologen operierten bisher ausschließlich im Bereich des Kognitiven. Heidegger hat das Dilemma erkannt und seinen Lehrer Husserl zurecht verlassen. Aber ihm fehlte bei weitem die Konsequenz.
Für Alexander Dugin ist das Authentische das A und O: „Entscheidend ist die Frage nach der Authentizität oder Nicht-Authentizität des Daseins. (…) Die Vierte Politische Theorie beharrt auf der Authentizität der Existenz. Daher ist sie die Antithese zu jeder Art von Entfremdung.“ Einer der zentralen Begriffe im Dugin’schen Denken ist das „authentische Dasein“, und nur von diesem aus erfährt die Dugin’sche Kritik an der „objekt-orientierten Óntologie“ ihre Relevanz.
Obwohl er von der “grundlegendsten, vegetativen Ebene der Seele” spricht, wird von Dugin das auf der Hand liegende vernachlässigt: das Emotionale. Das Vegetative ist das Emotionale.
Was heißt überhaupt “objekt-orientierte Ontologie” und was ist an ihr zu kritisieren? Naturwissenschaft und Technik können gar nicht anders als objekt-orientiert sein (bei der Quantenphysik scheint es anders zu sein, aber davon habe ich keine Ahnung).
Die Lehre vom Sein (Ontologie) aber kann beides sein, sowohl objekt- als auch subjekt-orientiert. Wenn es um das individuelle und kollektive Sein von uns Menschen geht, kann eine Ontologie sinnvoll nur subjekt-orientiert sein. Alles andere ist Entfremdung oder – wie Dugin sagt – “unauthentisch”.