Zwischen den revolutionären Sonnabend-Protesten: Mittwoch, 15. September 2021

Cassandre Fristot

Rückblick auf den letzten Protest-Sonnabend (11. September 2021): Die Gewalt seitens des Staates war noch viel brutaler, als berichtet: Der Demozug von der place Wagram zur place de la République wurde am Port-royale gestoppt und eingekesselt. Sämtliche Zugänge wurden abgeriegelt, und als alles dicht war und niemand mehr den Platz am Port-royale verlassen konnte, wurde massivst Tränengas in die Massen gefeuert. Schlimmste Zustände waren die Folge. Wenige Minuten der Begasung mehr und es hätte Vergasungstote gegeben. Hier der Bericht darüber von einem Demoteilnehmer, den man auch versteht, ohne französisch zu können:  

Bilder von der Begasung:

https://www.facebook.com/watch/?v=527698751659386

Dem enormen Druck nicht mehr stand hält einer der Gesichter des Widerstands, der Rechtsanwalt Fabrice Di Vizio. Er wird sich zurückziehen. Hier seine Erklärungen:

Die Beobachtung vom letzten Sonnabend (11.9.21), wonach die revolutionären Proteste von der extremen Linken unterwandert wurden, bestätigt sich: Jérôme Rodrigues, der schon die Gelbwestenbewegung erfolgreich ruiniert hatte, zeigte sich neben Olivier Besancenot von der Nouveau Parti anticapitaliste mit dem Logo von Black Lives Matter: 

Jérôme Rodrigues

Heute, 15.9.21, trat die Impfpflicht für öffentliche Berufe in Kraft. Impfunwillige Feuerwehr und Krankenhauspersonal schieden daraufhin in beeindruckender Manier aus dem Dienst aus:

Cassandre Fristot, deren Prozeß am 8. September 2021 stattgefunden hatte (das Urteil wird für den 20. Oktober 2021 erwartet), hat sich am 13. September 2021 zum ersten mal ausführlich in einem Interview mit der Zeitung Présent geäußert („Je ne regrette rien“ – Ich bereue nichts). Darin sagt sie u.a., daß sie in ihrer Menschenwürde verletzt, daß ihre soziale Existenz angegriffen und sie in ihrer Sicherheit bedroht wird – in der Tat hat die Europäische Judenorganisation (Organisation Juive Européenne OJE) bereits Cassandres Privatanschrift in den sozialen Medien bekanntgemacht, wie Jeune Nation berichtet.

Man versuche, sie mit Verweis auf ihre Kleidung und ihr Äußeres seelisch zu zerstören. Ihr christlicher Glaube und der Herr Jesus Christus – einzige Hoffnung für Frankreich – gäben ihr aber Stärke und Gelassenheit. Auf dem bekannten Bild trage sie die Baskenmütze ihres Urgroßvaters, der sich 1943 geweigert habe, diese vor deutschen Soldaten abzunehmen, wofür die ganze Familie nach Schlesien deportiert worden sei.

Cassandre Fristot
Cassandre Fristot: „Je ne regrette rien.“

Im Interview spricht sie davon, daß sie als Deutschlehrerin ihren Schülern die oft ungeliebte deutsche Sprache durch Freude und besondere Methoden näherbringen und sie von ihrem schlechten Ruf befreien möchte.
Sie habe sich immer der Wahrheit verpflichtet gefühlt. Und sie hätte erkannt, daß, um etwas zu bewegen, es nicht nötig sei, einer politischen Partei beizutreten.


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