GEFÜHLS-GUERILLA! IN JEDER STADT EINEN SVEN LIEBICH! 2

Sven Liebich

20.07.2017
Der Humanismus – die Waffe Nr. 1 unserer Todfeinde – ist noch viel stärker in unseren Seelen verankert, als ich es gedacht hätte. Selbst meine engsten Mitstreiter haben meinen gestrigen Beitrag nicht verstanden. Ich muß mich also erklären. Das ist zwar etwas peinlich, aber nötig.

Daß Hagen Grell einen so offensichtlichen Fehler gemacht hat, als er die Unmöglichkeit und das Unrealistische einer multikulturalistischen Gesellschaft mit einer falschen Analogie aus der Tierwelt beschreiben wollte, das ist doch kein Zufall! Das läßt doch tief blicken!

Zur Erinnerung: Hagen Grell bemühte das Bild von Löwen und Bären, wo man doch auch nicht auf die Idee käme, sie aus ihrer angestammten Gegend in die Gegend des jeweilig anderen zu verpflanzen als Vergleich mit dem Geschehen auf menschlich-politischer Ebene. Die Europäer sind die Bären, und die Afrikaner sind die Löwen. Dieses Bild hinkt insofern, als es sich bei Europäern und Afrikanern nicht um Angehörige verschiedener Gattungen handelt, sondern daß sie vielmehr einer Gattung angehören: der menschlichen.

Wieso passiert Hagen Grell dieser Fehler, wenn nicht aus Zufall? – Es ist ganz einfach die Angst vor dem Verstoß gegen die Menschlichkeit, gegen den Humanismus. Hagen Grell kann nicht einfach sagen: “Das sind zwar alles Menschen, die Afghanen, Paschtunen, Pakistaner usw., aber wir wollen sie hier trotzdem nicht haben. Es reicht nicht aus, einfach nur Mensch zu sein, um zu uns zu gehören.”

Stattdessen greift er zu einem Bild, wonach wir Birnen nichts zu tun haben brauchen mit den Äpfeln.

Und weil der Humanismus so tief in unseren Seelen verankert ist – das entscheidende Gift zu unserer Lähmung –, so ist es die vornehmliche Aufgabe derjenigen, die noch souverän sein wollen und sich nicht von den Herren der Welt verpflanzen und sich niemanden vor die Nase pflanzen lassen wollen, ihre Volksgenossen von diesem Gift zu befreien.

Die katastrophale Lage macht es notwendig, hier zu besonderen Mitteln der Kriegsführung zu greifen, nämlich dort anzugreifen und dorthin vorzudringen, wo das Gift sitzt und wirkt: in den Seelen und Gefühlen, oder anders gesagt: Waffen der psychologischen Kriegsführung einzusetzen.

Es müssen Gefühls-Guerilla-Taktiken bzw -Techniken angewendet werden. Und eine dieser Techniken besteht darin, daß man die Waffe seiner Feinde übernimmt und sie überspitzt auf die Landsleute abfeuert.

Jedesmal, wenn ein Angehöriger des Volkes – zumal ein Angehöriger der Führung des Volkes (der Hagen Grell ist, man schaue sich die Zahl seiner ihn Folgenden an) – dem Feind auf den humanistischen Leim geht, muß er eine Breitseite abkriegen.

Diese Breitseite besteht darin, daß man einfach die Argumentation des Feindes übernimmt und sie auf die Spitze treibt: “Du ungebildeter Scheißnazi weißt ja nicht einmal, daß Bären und Löwen nicht derselben Gattung angehören! Neger sind auch Menschen! Wir sind alles Birnen!”

Denn an dieser Stelle geht der Europäer regelmäßig in die Knie, jetzt fängt das Gift schlagartig an zu wirken: der Europäer wird gelähmt und Matt gesetzt: “Ich darf ja alles wollen – aber nichts, was gegen die Menschlichkeit verstößt! Da hört der Spaß auf!”

Jetzt muß man dem Deutschen solange mit der überspitzten Waffe des Feindes auf den Sack gehen, bis er durchdreht und am Ende das Spiel durchschaut. Dann sagt er: “Ich bin eine Birne und will nicht nur nicht mit Äpfeln zusammengeschmissen werden, sondern, wenn ich das so will, auch mit anderen Birnen nicht!”

Ein deutscher Befreiungskämpfer, der souverän mit Gefühls-Guerilla-Taktiken umgeht, ist der Hallenser Sven Liebich. Schaut Euch seine Einsätze auf Youtube an und Ihr werdet verstehen, was Gefühls-Guerilla bedeutet. Sven schreit auf dem Hallenser Marktplatz die deutschen Frauen an:

Der Nafri sehr nach Liebe schreit –
Deutsche, mach’ die Beine breit!”

Das heißt, er appelliert in überspitzter Form an die Menschlichkeit der deutschen Frauen. Oder er appelliert an die “Toleranz” der Hallenser oder an den Glauben an “Menschenrechte”.

Dieses Appellieren muß aber auf eine Art und Weise geschehen, daß der Adressat zwar geschockt ist, aber keine Starre daraus erfolgt, sondern im Gegenteil Bewegung und Befreiung: der Schock verhilft dem Adressaten zur Einsicht.

Alle deutschen Befreiungskämpfer, die noch halbwegs ihre Tassen im Schrank haben, verstehen das und jubeln Sven Liebich zu, wobei sie sagen: “Es müßte in jeder Stadt einen Sven Liebich geben!”

Ja, aber warum denn nicht? Warum soll das denn nicht möglich sein, daß es viele Sven Liebichs gibt?

Also mußte gestern auch Hagen Grell als Opfer und Echokammer des Humanismus’ eine Breitseite abkriegen. Aber das ist mir irgendwie mißlungen. “Töpfer, bist Du jetzt verrückt geworden und holst die Nazi-Keule raus?!”, hieß es.

Vielleicht war die Seite einfach nur nicht breit genug, und der Schuß verpuffte im Wasser.

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2 Gedanken zu “GEFÜHLS-GUERILLA! IN JEDER STADT EINEN SVEN LIEBICH!

  • Hartmut Amann

    Grüß Gott, Herr Töpfer !

    Beim durchstöbern der Kommentarspalten im ef-magazin bin ich auf Ihren Plog gestoßen, bzw. Sie haben ja selbst darauf hingewiesen.

    Viel habe ich noch nicht gelesen, aber das wenige, und auch Ihr Gesicht, reicht aus, um mich in einen Glückstaumel zu versetzen.

    Das geht mir übrigens immer so, wenn ich in dem wuselnden Menschenhaufen einen richtigen Menschen entdecke, dann komme ich mir vor wie Kolumbus, als er Amerika entdeckt hatte.
    Ob ich später einmal genauso geehrt werde für meine Entdeckungen, ist mir im Moment schnurzpiepegal.
    Übrigens, wenn Sie auch an meiner Visage und was ich so schreibe interessiert sind, mein Blog heißt

    hartmutsplog.wordpress.com

    Soviel für Heut und Tausend Dank dass Sie da sind.
    Jetzt fühl ich mich schon nicht mehr allein.

    Ihr leicht entflammbarer und dann lichterloh brennender Hartmut Amann in Freiburg.

  • Hanne

    Sven Liebichs Methode des zivilen Ungehorsam ist noch nicht mal überspitzt, vielmehr hält er sich an die krasse Realität, die er „nur“ immer wieder kreativ verpackt.

    Die Schüsse „Scheiß Nazi“ und „Anti-Humanist“ auf Hagen Grell fielen m.E. auch deshalb ins Leere, da diese bei Grell realitätsfern, deshalb bestenfalls ein abwehrendes Kopfschütteln zur Folge haben konnten.

    Breitseite ist gut bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Realität. 😉
    Hanne